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Lernspaß bei schönstem Sonnenschein -

Projektwoche an der Fridtjof Nansen Realschule kann wieder begeistern

Farbspritzer an den Händen, eine Schaufel unter dem Arm, die Taschen voll mit frischem Gemüse vom Markt und überall gut gelaunte Schülerinnen und Schüler, die gemeinsam anpacken, lachen und Neues ausprobieren… An der Fridtjof Nansen Realschule sah Schule in der vergangenen Woche einmal ganz anders aus als gewohnt. Bereits zum zweiten Mal fand die Projektwoche unter dem Leitgedanken „Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)“ statt und verwandelte die Schule in einen lebendigen Lernort voller Kreativität, Bewegung und praktischer Erfahrungen.

Eine Woche lang verließen die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 bis 8 ihre gewohnten Klassenräume und tauchten in selbstgewählte Projekte ein. Neben bewährten Angeboten wie Koche, Fahrradfahren oder der Arbeit im Schulgarten sorgten neue Projekte wie Streetart, Selbstverteidigung und Tennis für viel Begeisterung. So konnten die Kinder und Jugendlichen eigene Interessen vertiefen, neue Talente entdecken und Erfahrungen sammeln, die weit über den klassischen Unterricht hinausgehen.
Denn genau darin liegt die besondere Stärke der Projektwoche: Lernen wird greifbar. Die Schülerinnen und Schüler übernehmen Verantwortung, arbeiten gemeinsam an Lösungen, planen, organisieren, gestalten und erleben unmittelbar, welche Bedeutung Eigeninitiative und Teamgeist haben. Fähigkeiten wie Kommunikationsstärke, Selbstständigkeit und gegenseitige Rücksichtnahme entwickeln sich dabei ganz selbstverständlich und stärken Kompetenzen, die für das spätere Leben ebenso wichtig sind wie fachliches Wissen.  

„Bildung für nachhaltige Entwicklung bedeutet für uns weit mehr als Umwelt- und Klimaschutz“, erklärt Schulleiter Peter Wehlack. „Es geht darum, junge Menschen stark für die Zukunft zu machen. Sie sollen lernen, Verantwortung zu übernehmen, nachhaltig zu denken, gemeinsam Lösungen zu entwickeln und ihre eigenen Fähigkeiten zu entdecken. Genau das ist in dieser Woche auf beeindruckende Weise gelungen.“
Auch das Organisationsteam blickt zufrieden auf die vergangenen Tage zurück. Wochenlange Vorbereitung, viele kreative Ideen und das Engagement des gesamten Kollegiums wurden mit einer rundum gelungenen Projektwoche belohnt. Dass dazu auch noch das Wetter perfekt mitspielte, machte viele Aktivitäten im Freien möglich und sorgte für eine entspannte Atmosphäre auf dem gesamten Schulgelände.
Ob beim Gestalten bunter Streetart-Kunstwerke, beim Erlernen von Selbstverteidigungstechniken, auf dem Tennisplatz, im Schulgarten oder in der Schulküche – überall wurde mit Begeisterung gearbeitet. Es wurde viel ausprobiert, diskutiert, gelacht und dabei immer voneinander gelernt.  
„Solche Wochen zeigen, was Schule alles sein kann“, sagt Peter Wehlack. „Wenn Schülerinnen und Schüler mit Freude lernen, eigene Ideen umsetzen und damit Verantwortung übernehmen können, entstehen Erfahrungen, die lange in Erinnerung bleiben. Genau das möchten wir ihnen ermöglichen.“

Am Ende der Woche konnten sich die Ergebnisse sehen lassen: kreative Kunstwerke, gepflegte Hochbeete, sportliche Erfolge, leckere Gerichte und viele neu gewonnene Erfahrungen. Der größte Mehrwert lässt sich jedoch nicht ausstellen. Er zeigt sich in den gestärkten sozialen Kompetenzen, dem gewachsenen Selbstvertrauen und den vielen gemeinsamen Erlebnissen, die die Schulgemeinschaft weiter zusammengeschweißt haben.

Nach der erfolgreichen Premiere beim letzten Mal hat die zweite BNE-Projektwoche eindrucksvoll bewiesen, dass sich Bewährtes und neue Ideen hervorragend ergänzen. Deshalb überrascht es auch nicht, dass eine Schülerin aus der 6. Klasse sagt: „So eine Woche sollte es viel öfter in der Schule geben!“

Mit Klick auf die Kacheln können die einzelnen Projekte aufgerufen werden.