Die Streitschlichter an der FNR

Streitschlichterinnen und Streitschlichter sind Schülerinnen und Schüler, die als neutrale Vermittler Konflikte entschärfen und lösen helfen.
In einer ruhigen Atmosphäre lassen sie die Konfliktparteien normalerweise erst getrennt zu Wort kommen und versuchen dann in einem gemeinsamen Gespräch mit den Streitenden eine Lösung zu finden. Als Außenstehende bieten sie eher die Perspektive zur Erarbeitung von Kompromissen und konstruktiven Lösungen. Außerdem können sie als in etwa Gleichaltrige Schülerkonflikte vermutlich eher nachvollziehen, als Erwachsene das können.

  

In den großen Pausen stehen die Streitschlichter in Zweier- oder Dreierteams den Mitschülern zur Verfügung, wenn Not am Mann ist. Dabei gelten folgende Prinzipien:

1. Freiwilligkeit

2. Neutralität

3. Vertraulichkeit

4. Wiedergutmachung statt Strafe


Zu 1: Jeder, der zu einer Streitschlichtung kommt muss freiwillig kommen.
Ohne die Bereitwilligkeit, einen Konflikt aus der Welt zu schaffen, macht eine Schlichtung nur wenig Sinn.
Auch die Streitschlichterinnen und Streitschlichter arbeiten freiwillig, niemand kann sie verpflichten, einen Streit zu schlichten.

Zu 2: Die Streitschlichterinnen und Streitschlichter sind unparteiisch.
Sie hören sich unvoreingenommen beide Seiten an und machen dann gegebenenfalls Vorschläge, um beiden Seiten zu helfen.

Zu 3: Streitschlichterinnen und Streitschlichter unterliegen der Schweigepflicht.
Sie dürfen niemand außer den Coaches und den anderen Streitschlichterinnen und Streitschlichtern von ihren Schlichtungen erzählen.
Sie sind auch Niemandem Rechenschaft schuldig, auch nicht der Schulleitung.

Zu 4: Die Streitschlichterinnen und Streitschlichter sind keine Richter, sie machen keine Polizeiarbeit sondern sie wollen euch in schwierigen Situationen helfen.
Manchmal kann es sein, dass jemand Mist gebaut hat und dass eine Wiedergutmachung für einen entstandenen Schaden, der nicht unbedingt materiell sein muss, geleistet werden sollte.