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Erfolgreicher Benefizlauf 2022

FNR spendet knapp 2800 Euro

Laufen, rennen und sich anstrengen. Und das diesmal nicht für eine besondere Urkunde oder eine gute Note im Sportunterricht, sondern für andere.
Die Fridtjof Nansen Realschule führt jedes Jahr einen Benefizlauf zugunsten wohltätiger Organisationen oder Vereine durch. Der Lauf aus diesem Jahr liegt schon etwas zurück. Jetzt wurde das Geld, das durch den Benefizlauf gesammelt werden konnte, an die Organisation „go4peace“ übergeben.

Am Montag besuchte Meinolf Wacker die Fridtjof Nansen Realschule und wurde dort herzlich von den Schülerinnen und Schülern der SV begrüßt. Die Schule hatte den Kontakt zu Herrn Wacker und der Organisation „go4peace“ hergestellt, weil es ein besonderes Anliegen der Schülerinnen und Schüler war, das Geld aus diesem Jahr Kindern in der Ukraine zukommen zu lassen. Die Not in der Ukraine ist momentan überall sehr groß und gerade Kinder sind von den Folgen des Krieges besonders betroffen. „Wir haben von der Organisation gehört und dabei erfahren, dass es bei der Arbeit darum geht, für Waisenkinder in der Ukraine Unterkünfte zu schaffen. Das ist sinnvoll und das wollen wir mit unserem Geld unterstützen“, erzählt Luis Dorißen, Schülersprecher an der Realschule. 2.800,00 Euro sind bei der Benefizveranstaltung von den Schülerinnen und Schülern gespendet worden. Für jede gelaufene Runde auf dem Sportplatz konnten die Kinder und Jugendlichen Sponsorengelder bei Eltern, Freunden und Förderern eintreiben. Jede gelaufene Runde brachte also Geld für den guten Zweck und so wurde der sportliche Ehrgeiz von dem Ziel übertroffen, anderen Menschen etwas Gutes zu tun. Meinolf Wacker ließ es sich schließlich nicht nehmen, die Schülerinnen und Schüler persönlich zu treffen und ihnen von seiner Arbeit zu erzählen: „Es gibt so viel Leid und Elend in der Ukraine und manchmal fühlt man sich einfach hilflos. Dann ist es gut, den Blick auf ein konkretes Projekt zu lenken und all seine Kraft dort hineinzugeben.“ Die Organisation „go4peace“ baut zusammen mit der ukrainischen Sozialakademie aktuell an einem Waisenhaus in dem Ort Chmelnyzkyj. Dort soll bald Platz für 55 Kinder sein. „Es ist bemerkenswert, dass die Schülerinnen und Schüler hier vor Ort teilhaben an dem Schicksal andere Kinder und sich berühren lassen“, stellt Wacker anerkennend fest. Auch die Lehrerin Kathrin Backhaus findet: „Oft geht es im Leben unserer Kinder um die eigenen Interessen. Es ist dabei umso wichtiger, den Blick zu weiten und den Kindern zu vermitteln, dass die Welt nicht gerecht ist und viele Menschen aus der Ukraine plötzlich und unverschuldet in eine große Notlage gekommen sind.“ „Es ist ein gutes Gefühl, helfen zu können“, sagt die Schülerin Fiona Derksen. Bei den Summen, die es zu bezahlen gilt, erscheinen 2.800 Euro trotzdem erst einmal nicht viel. Das jedoch sieht Meinolf Wacker ganz anders: „Jeder Euro hilft. Danke an jeden einzelnen, der fleißig gelaufen ist. Danke an jeden, der gespendet hat und danke an alle, die unser Projekt unterstützen!“